musica aperta_03

19. Saison 2017 - 2018 - Eintritt 30.- / 20.- Reservationen 076 518 59 29
 
www.musica-aperta.ch        www.villastraeuli.ch

Gesamtprogramm 17-18.doc   Download    Gesamtprogramm 17-18.pdf
 

 

Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur
Sa 21.Januar 2017, 20 Uhr 

Ensemble Good Mori  (Korea)
Eunsil Kwon - Leitung, Jihye Kim - Violine, Youngpil Choi - Klavier, Yunsuk Eom - Gayageum, Jangu
 Yoojeong Chung - Gayageum, Ahreum Lee - Haegeum, Narae Kang - Flöte

Isang Yun (1917-1995)

Etudes I-V for flute(s) solo (1974)

Isang Yun (1917-1995)

Kontraste. Two Pieces for Violin solo (1987)

Helmut Zapf (1956)

DARI II - 'paseon' für Haegeum, Gayageum, Violine und Piano (2016)

DaeSeob Han (1977)

Schwarzer Atem für Kayageum, Haegeum, Janggu, Violine und Klavier (2016)

Woosung Cho (1979)

Sound Landscape for Flute Solo (2017)

Johannes K. Hildebrandt (1968 )

Donghwa für Violine, Gayageum und Haegeum (2017) URAUFFÜHRUNG

Eunsil Kwon (1967)

Balance for 2 Gayageum, Haegeum & Violin (2016)

Susanne Stelzenbach (1947)

Formen der Wiederholung für Violine, Gayageum und Klavier (2017)

Das 2007 von Eunsil Kwon gegründete Ensemble hat es sich zum Ziel gesetzt, klassisch-koreanische Musik verschiedenster Strömungen einzustudieren und dadurch eine ganz eigene, neue Tradition Moderner Musik zu begründen. Dazu gehören auch Neuvertonungen und Experimente, welche dabei jedoch immer den typisch koreanischen Klang behalten. Mit diesem Konzept und ihrem geheimnisvoll koreanischen Rhythmus haben die Musiker bereits Erfolge in ganz Korea und in Deutschland gefeiert. Koreanischen und deutschen Komponisten sind zu hören, außerdem zwei Werke von Isang Yun zu seinem 100. Geburtstag.

weiteres Konzert: Sonntag 24. Sept. im Zeughaus in Brig (www.zeughauskultur.ch)

 

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Villa Sträuli, Museumsstrasse 60, Winterthur
Dienstag 3. Oktober 2017, 20 Uhr

Galactic Composers´ Project 2017 – vom Rand in die Mitte
Antonella Bini - Flöten, Oliver Potratz - Kontrabass, Art-Oliver Simon - Klavier

Volker I. Schmidt (1971)

hic et nunc (2015) für Flöte, Kontrabass und Klavier

René Wohlhauser (1954)

Quamakútsch (2017) für Flöte, Kontrabass und Klavier - Uraufführung

Art-Oliver Simon (1966)

gekreuzte wege (2014) für Flöte und Klavier - Uraufführung

Michael Quell (1960)

staubaggregation (2017) für Flöte, Klavier und Kontrabass - Uraufführung

Max E. Keller (1947)

autonomia e dialogo (2015) für Flöte und Klavier

Art-Oliver Simon

Polaroid (vor dem Tsunami) (2013) für Flöte, Kontrabass, Klavier

Franz-Jochen Herfert (1955)

Paradigmal change 1 (2017) für Flöte, Kontrabass, Klavier - Uraufführung

Das Art Ensemble wurde im Januar 2013 in der Besetzung Flöte, Kontrabass und Klavier gegründet. Es konzentriert sich auf die Erschließung eines völlig neuen Repertoires mit profilierten Werken zeitgenössischer Komponisten für diese Besetzung. Insbesondere der Kontrabass spielt bei der Erforschung dieser instrumentalen Kombinationsmöglichkeiten eine prominente Rolle. Bisher wurden schon an folgende Komponisten Kompositionsaufträge für die spezielle Besetzung des Art Ensemble vergeben: Mateusz Ryczek (Polen), Maxim Seloujanov (Österreich), Felix Ceunen (Belgien), Irina Emeliantseva (Deutschland), Gerhard Präsent (Österreich), Viktor Fortin (Österreich), Charris Efthimiou (Griechenland), Matteo Manzitti (Italien), Marco Reghezza (Italien), Matthias S. Krüger (Deutschland), Max E. Keller (Schweiz), René Wohlhauser (Schweiz), Michael Quell (Deutschland), Franz-Jochen Herfert (Deutschland)

weitere Konzerte in Berlin, Fulda, Stuttgart, Basel

 

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Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur
Dienstag, 7. November, 20 Uhr

Ensemble van der Waals - WILDER HAFER
Daniela Müller - Violine, Daphné Schneider - Violine, Mariana Doughty - Viola,
Judith Gerster - Violoncello, Ekachai Maskulrat - Violoncello

Giuseppe Maria Cambini (1746 -1825)

Quintett Es-Dur

Helmut Zapf (1956)

Neues Werk für Streichquintett, Auftrag musica aperta (UA)

Roland Moser (1943)

Drei Stücke für Streichtrio (2016)

Giuseppe Giorgio Englert (1927 - 2007)

Les Avoines Folles für Streichquartett (1962/63)

Luigi Boccherini (1743 - 1805)

Streichquintett G 318 g-Moll

Pierre Mariétan (*1935)

Neues Werk für Streichquintett (2017)

Mit jedem Werk erfand der Komponist Giuseppe Giorgio Englert (1927-2007) die Musik neu, er war glücklich und strahlte, wenn er etwas hörte, das er noch nie gehört hatte. Das Ensemble van der Waals stellt das Streichquartett "Les Avoines folles" (1962/63) ins Zentrum seines neuen Programms. Eine Rarität, die heute noch sozusagen "un-erhört" klingt. Mit den Uraufführungen der beiden neuen Werke von Roland Moser und Helmut Zapf erhält Englert ein schönes Gegengewicht, und zwei meisterliche, fantasievolle Quintette für Streicher von Giuseppe Maria Cambini (1746-1825) und Luigi Boccherini (1743-1805) rahmen das Programm ein. Mit einem zusätzlichen Aperçu: Nahtlos an Boccherini schliesst - ebenfalls als Uraufführung - eine Werk von Pierre Mariétan an, welche den Abend still beschliesst.

weiteres Konzert: Mittwoch, 8 . November 19.30 Uhr  Villa Wenkenhof, Riehen

 

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Villa Sträuli, Museumsstrasse 60, Winterthur
Donnerstag 23. Januar 2018, 20 Uhr

 MONDNACHT 8 – Clair de lune
Beatrice Voellmy - Sopran, Peter Zimpel - Bass, Claudia Weissbarth - Flöten, Susanne Böke-Kern - Klavier

Gregorianischer Choral

Sitivit anima mea / Quemadmodum desiderat cervus

Alban Berg (1885-1935)

Traum - Schlummerlose Nächte - Sehnsucht III für Bass und Klavier

Max E. Keller (1947)

Schlummerlose Nächte - Sehnsucht III (2017) für Bass, Flöten und Klavier - UA

Hans Eugen Frischknecht (1939)

4 Stücke für Flöte und Klavier

Robert Schumann (1810-1856)

Mondnacht aus dem "Liederkreis" Op. 39 
  
nach Texten von Joseph von Eichendorff für Sopran und Klavier

Matthias Heep (1965)

Mondnacht (2017) für Sopran, Flöte und Klavier - UA

Violeta Dinescu (*1953)

im windes-weben (2016) Flöte solo, nach Gedicht Stephan George - UA

    alternierend mit  

Kairuan (2016) für Flöte solo nach einer Postkarte von Paul Klee - UA 

Gabriel Fauré (1845-1924)

Claire de lune für Sopran und Klavier

Jean-Luc Darbellay (1946)

Claire de lune (2017) für Sopran, Bass, Flöten und Klavier - UA

Gregorianischer Choral

Sicut illum inter spinas

Das Programmkonzept des diesmaligen Mondnachtkonzertes könnte man vereinfacht als „Von der Sehnsucht nach einer besseren Welt“ oder "romanticism reloaded" beschreiben: Jean-Luc Darbellay, Matthias Heep und Max. E. Keller vertonen mondnächtliche Klassiker des Liedrepertoires neu. Eingebettet in Gregorianik erklingen diese Kompositionen zusammen mit den bekannten Originalen sowie mit Werken von Violeta Dinescu (UA) und Hans-Eugen Frischknecht.

weitere Konzerte: 20.2. Elisabethenkirche Basel; 2.2. 20h Französische Kirche le Cap Bern; Zürich, Dornach

 

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Kunstmuseum Winterthur, Museumstrasse 562, Winterthur
Dienstag 6. März 2018, 18:30 Uhr 

Musikalische Landschaften nach Paul Klee
Ensemble Sortisatio (Leipzig)
Axel Andrae - Fagott, Thomas Blumenthal - Gitarre, Walter Klingner - Oboe und Englischhorn, Matthias Sannemüller - Viola

Pierre-André Bovey (1942), Bern

Anfang eines Gedichts (2012)

Markus Hofer (1949), Bern

engel noch weiblich (2012)

Hui Cheung Wai (1963), Hongkong

Floss (2009)

Thomas Ch. Heyde (1973), Leipzig

Trauernd (2010/11)

Jean Luc Darbellay (1946), Bern

Über Wasser (2012)

Max E. Keller (1947), Winterthur

Der Rutengänger (2012)

Hans Eugen Frischknecht (1939), Muri

Klee-Impressionen (2008)

Satoshi Tanaka (1956), Tokio

Zeichensammlung Südlich (2014)

Stefan König (1963), Leipzig

Wasserpyramiden (2015)

Das Ensemble Sortisatio, bestehend aus Solisten des MDR-Symphonieorchesters (Walter Klingner, Oboe und Englischhorn, Axel Andrae, Fagott, Matthias Sannemüller, Viola und Thomas Blumenthal, Gitarre) hat seit seiner Gründung exklusiv neue, für das speziell besetzte Quartett geschriebene Stücke gespielt. Im Zusammenhang eines gross angelegten Projektes mit Kompositionen, die von Paul Klees Bilder inspiriert sind, haben die Musiker in zwanzig Jahren um die dreissig Werke uraufgeführt. Als Abschluss dieser Serie wurde eine CD mit den Werken dieses Programms im Probesaal des Gewandhaus Leipzig aufgenommen, die in einem Jubiläumskonzert im Sinne einer CD-Vernissage am 27. Oktober 2017 daselbst vorgestellt wird. 

weitere Konzerte: 27.10.17 in Leipzig;  4.3.2018, 16 Uhr l’art pour l’Aar Bern im Zentrum Paul Klee

 

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Villa Sträuli, Museumsstrasse 60, Winterthur  
Donnerstag 12. April 2018, 20 Uhr

unabhängig - resistent - expressiv
Evgeniya Spalinger Flöte, Grigory Maximenko Bratsche, Marisa Minder Gitarre

Scott Lindroth (1958)

YTTE for Flute, Alto and guitar (2008)

Felix Ibarrondo (1943 )

ITZAK (1997) für Flöte, Bratsche und Gitarre

Anastasia Vedyakova (1991)

Neues Werk, Kompositionsauftrag musica aperta

Nico Richter (1915-1945)

Trio (1935)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Serenade op.8, (1795-97) Bearbeitung für Violine (Flöte), Viola und Gitarre
     von W. Mateigka (1773-1830)

Man mag die fünf Komponisten dieses Musikprogramms als eigensinnig, widerständig oder unbelehrbar bezeichnen. Diese Beschreibung wird ihnen aber nicht wirklich gerecht. Alle gingen ihre eigenen Wege, teils freiwillig, teils aus innerem oder äusserem Zwang und alle verbindet die Fähigkeit zur expressiv geprägten Komposition. Das ungewöhnliches Programm schlägt eine Brücke von der in Russland sehr erfolgreichen Komponistin Anastasia Vedyakova bis zu Beethovens Gassenhauer – einmal anders.

 

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Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur
Freitag 18. Mai 2018, 20 Uhr 

Fabelhaft -Tausendundeins
Egidius Streiff - Violine, Werner Bärtschi - Klavier

Camille Saint-Saëns (1835-1921)

Sonate (1885) en ré mineur pour violon et piano op.75

Werner Bärtschi (1950)

Neues Werk (2017) Auftrag musica aperta (Uraufführung)

Maurice Ravel (1875-1937) 

Tzigane (1824) für Violine und Klavier

Die neue Arbeit von Werner Bärtschi - nennen wir sie 1001 - hat weniger mit Digitaler Fingerfertigkeit sondern eher mit epischer Erzähllust und Fabulierkunst zu tun. Das Duo Streiff / Bärtschi, bekannt für seine eindringlichen Interpretationen, wird hier was zu erzählen haben.  Camille Saint – Saëns hätte seine helle Freude daran. Ravels Tzigane ist ein herausragendes Beispiel für den Spätstil des Komponisten, der alle Publikumserwartungen erfüllt, der eine zündende Zigeunermusik schreibt und zugleich eine neuartige Musiksprache erfindet.

 

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